Unter­grund­ver­dich­tung

Unser Tätig­keits­schwer­punkt bei der Unter­grund­ver­dich­tung liegt in der Aus­füh­rung von Pro­jek­ten des Sanie­rungs­berg­baus zur Her­stel­lung einer siche­ren Berg­bau­fol­ge­land­schaft, zur Her­stel­lung von Grün­dungs­ele­men­ten für Anla­gen der erneu­er­ba­ren Ener­gie (Wind­kraft, PV usw.) sowie als Vor­aus­set­zung für die wei­te­re Bebau­bar­keit z. B. von Kippenflächen.

Für die not­wen­di­ge Ver­bes­se­rung von locker gela­ger­ten Böden, bei­spiels­wei­se als Fol­ge des Braun­koh­len­berg­baus, besit­zen wir beson­de­re Kom­pe­ten­zen und arbei­ten hier­für haupt­säch­lich mit Rüt­tel­druck- und Rüttelstopfverfahren.

Mit unse­rem Rau­pen­kran LR 1750 ver­fü­gen wir über eines der euro­pa­weit größ­ten Gerä­te zur Tie­fen­ver­dich­tung. Zusätz­lich neh­men wir ab August 2024 mit einem neu­en LR 1400 das moderns­te Gerät für der­ar­ti­ge Arbei­ten in Betrieb. Mit bei­den Gerä­ten sind Rüt­tel­teu­fen bis 75 Meter mög­lich. Sie sind GPS-gesteu­ert und ver­fü­gen über eine auto­ma­ti­sier­te Prozessdatenerfassung.

RDV-Raupenkran zur Rütteldruckverdichtung

Wei­ter­hin besitzt die GMB die Berech­ti­gung zum Spren­gen und bie­tet Bohr- und Spreng­ar­bei­ten im Locker­ge­stein über­ta­ge sowie Ver­dich­tungs­spren­gen auf Kip­pen an.

Ansprech­part­ner:

Frie­der Arnold

T: +49 3564 6–93948

E‑Mail:
frieder.​arnold@​gmbgmbh.​de

Rüt­tel­druck­ver­dich­tung

Wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für jedes Bau­vor­ha­ben ist ein trag­fä­hi­ger Bau­grund. Soll­te die­se Vor­aus­set­zung nicht gege­ben sein, zum Bei­spiel auf Grund spe­zi­fi­scher boden­phy­si­ka­li­scher Eigen­schaf­ten, wer­den zusätz­li­che Ver­dich­tungs­ver­fah­ren not­wen­dig. Mit die­sen kön­nen die Böden bereichs­wei­se so ver­dich­tet wer­den, dass ein sta­bi­ler Bau­grund ent­steht und es nicht zu Rut­schun­gen oder Set­zun­gen kommt.

Im Bereich der Boden­ver­dich­tung bie­tet die GMB die Rüt­tel­druck­ver­dich­tung bis cir­ca 75 Meter Teu­fe an. Dabei wer­den sowohl das RDV-Ver­fah­ren mit Inter­vall­stop­fen als auch das RDV-Ver­fah­ren im Pil­ger­schritt­ver­fah­ren angewendet.

Die Steue­rung der Ver­dich­tungs­pro­zes­se erfolgt GPS-koor­di­na­ten­ge­treu und auto­ma­tisch. Alle Pro­zess­da­ten wer­den IT-basiert auf­ge­zeich­net und mit einer Spe­zi­al­soft­ware (SCMS – Soil Com­pac­tion Manage­ment Sys­tem) erfasst und ausgewertet.

Wir bie­ten Ihnen auch Ver­fah­ren wie das Rüt­tel­stopf­ver­dich­tungs­ver­fah­ren (RSV) und Ver­fah­ren der Ober­flä­chen­ver­dich­tung mit schwe­rer Wal­ze und hydrau­li­sche Ober­flä­chen­si­che­rung durch Flu­tung von Gelän­de­flä­chen an.

Rüt­tel­stopf­ver­dich­tung

Beim Ver­fah­ren der Rüt­tel­stopf­ver­dich­tung wer­den über einen mäk­ler­ge­führ­ten Schleu­sen­rütt­ler gro­be Korn-Frak­tio­nen (Schot­ter, Splitt oder Grob­kies) bis zu einer Tie­fe von 30 Metern in den Boden ein­ge­rüt­telt. Es ent­ste­hen Säu­len, die den Boden ver­dich­ten, als Trag­kon­struk­ti­on die­nen kön­nen und außer­dem eine drai­nie­ren­de Wir­kung haben. Damit ist eine ver­for­mungs­ar­me Grün­dung von Bau­wer­ken auch in geo­tech­nisch anspruchs­vol­len Böden möglich.

Das Ver­fah­ren kann auch „frei­rei­tend“ aus­ge­führt wer­den, wenn aus Sicher­heits­grün­den grö­ße­re „Vor­land­brei­ten“ zwi­schen Trä­ger­ge­rät und Arbeits­punkt erfor­der­lich werden.

Scho­nen­de Sprengverdichtung

Die GMB besitzt die Berech­ti­gung zum Spren­gen und bie­tet Bohr- und Spreng­ar­bei­ten im Locker­ge­stein über­ta­ge sowie die Aus­füh­rung von Ver­dich­tungs­spren­gun­gen auf Kip­pen an.

Unse­re Lösung für fest­ge­fah­re­ne Situa­tio­nen: die Auspressschelle

Für eine hohe Pro­duk­ti­vi­tät des RDV/RSV-Pro­zes­ses kommt im Fal­le der Ber­gung einer fest­ge­fah­re­nen Rüt­tel­lan­ze unse­re „Aus­press­schel­le“ zum Ein­satz. Dabei han­delt es sich um ein gemein­sam mit der Fir­ma Bau­er Spe­zi­al­tief­bau GmbH aus Schro­ben­hau­sen ent­wi­ckel­tes Sys­tem zum effi­zi­en­ten Lösen von Lan­zen in schwie­ri­gem Baugrund.

Der Ein­satz einer hydrau­li­schen Hub­vor­rich­tung unter Anwen­dung der inno­va­ti­ven GMB-Aus­press­schel­le ist ein kos­ten­güns­ti­ges, zeit­spa­ren­des, mate­ri­al­scho­nen­des und in vol­lem Umfang den Arbeits­schutz berück­sich­ti­gen­des Ver­fah­ren, um im Erd­reich fest­ge­gan­ge­ne Lan­zen mit Durch­mes­sern von 300 oder 400 mm zu lösen. Dabei wird an der Lan­ze eine voll­stän­dig umschlie­ßen­de Schel­le befes­tigt und durch Kei­le kraft­schlüs­sig mit der Lan­ze ver­bun­den. Unter Anwen­dung zwei­er Hydrau­lik­stem­pel wird die Lan­ze dann gelöst und schritt­wei­se gehoben.

Mit die­ser Aus­rüs­tung kön­nen wir bis zu 450 t Zug­kraft auf­brin­gen und haben damit bis­her noch jede Lan­ze gelöst.

Im Fal­le einer „fest­ge­fah­re­nen Situa­ti­on” in einem Ihrer Pro­jek­te, fra­gen Sie also gern nach unse­rer „Aus­press­schel­le”.

Der Ein­satz einer hydrau­li­schen Hub­vor­rich­tung unter Anwen­dung der inno­va­ti­ven GMB-Aus­press­schel­le ist ein kos­ten­güns­ti­ges, zeit­spa­ren­des, mate­ri­al­scho­nen­des und ein in vol­lem Umfang den Arbeits­schutz berück­sich­ti­gen­des Ver­fah­ren, um im Erd­reich fest­ge­gan­ge­ne Lan­zen mit Durch­mes­sern von 300 oder 400 mm zu lösen. Dabei wird an der Lan­ze eine voll­stän­dig umschlie­ßen­de Schel­le befes­tigt und durch Kei­le mit der Lan­ze kraft­schlüs­sig ver­bun­den. Unter Anwen­dung zwei­er Hydrau­lik­stem­pel wird die Lan­ze schritt­wei­se gehoben.